
GPS Halsband Hund
11. September 2025Vielleicht hast du in den letzten Wochen eine Nachricht in deiner Fressnapf Tracker App gefunden. Oder du hast dich gewundert, warum du deine Laufzeit nicht mehr verlängern kannst. Beides hat denselben Grund: Fressnapf steigt aus dem GPS-Tracker-Geschäft aus.
Das ist erstmal ärgerlich, vor allem wenn du mit deinem Tracker zufrieden warst. Die gute Nachricht ist, dass du Zeit hast und nicht sofort handeln musst. Wir haben die offiziellen Infos für dich zusammengetragen und erklären dir, worauf du bei einem Nachfolger achten solltest.
Was genau ist passiert?
Fressnapf hat den Ausstieg in zwei Schritten kommuniziert:
Schritt 1: Verkaufsstopp zum 31.12.2025. Seit Ende 2025 werden keine neuen Fressnapf GPS-Tracker mehr verkauft. Eine Weiterentwicklung oder Neuauflage ist laut Fressnapf nicht geplant.
Schritt 2: Service-Ende zum 31.12.2027. Das ist der Punkt, der wirklich zählt. Zu diesem Datum wird der Fressnapf Tracker Service aus unternehmerischen Gründen endgültig eingestellt. Danach stehen weder die App noch der Kundensupport zur Verfügung.
Außerdem sind Verlängerungen der Servicelaufzeit über die App bereits jetzt nicht mehr möglich. Bestehende Laufzeiten bleiben davon unberührt und laufen normal weiter.
Alle Angaben findest du direkt im Fressnapf Help-Center.
Funktioniert mein Fressnapf Tracker noch?
Ja. Dein Tracker arbeitet ganz normal weiter, und zwar bis zum Ablauf deiner individuellen Nutzungsdauer, längstens aber bis zum 31.12.2027. Bis dahin hast du weiterhin Zugriff auf alle App-Funktionen und auf den Support.
Du musst also nicht in Panik verfallen und heute Abend noch etwas Neues bestellen. Du hast genug Zeit, dir in Ruhe eine Alternative anzuschauen.
Bekomme ich Geld zurück?
Wenn deine gebuchte Laufzeit über den 31.12.2027 hinausreicht, ja. Fressnapf erstattet den Anteil, den du nicht mehr nutzen kannst, und zwar im Zeitraum von Mai bis Juli 2026. Die Rückerstattung läuft automatisch über die Zahlungsmethode, die du damals gewählt hast. Du musst dafür nichts beantragen.
Zusätzlich informiert Fressnapf alle betroffenen Nutzer direkt über eine Nachricht in der App.
Kann ich den Tracker mit einem anderen Anbieter weiternutzen?
Leider nein. Der Fressnapf Tracker ist ein geschlossenes System aus Hardware, fest verbauter SIM-Karte und der dazugehörigen App. Ohne den Fressnapf Service ist das Gerät nach Ende 2027 nicht mehr zu gebrauchen. Ein Wechsel bedeutet also auch neue Hardware.
Worauf du bei einer Alternative achten solltest
Fressnapf empfiehlt seinen Kunden Tractive als Nachfolger. Das ist eine Option, aber nicht automatisch die beste für dich. Diese sieben Punkte helfen dir bei der Entscheidung:
1. Rechne die Gesamtkosten über zwei Jahre. Der Kaufpreis ist fast nie der entscheidende Faktor. Ein Tracker für 40 Euro mit einem Abo für 10 Euro im Monat kostet dich über zwei Jahre 280 Euro. Ein Gerät für 100 Euro mit einem Abo für 4 Euro im Monat landet bei 196 Euro.
2. Prüfe, ob wirklich alle Funktionen im Abo enthalten sind. Das ist der Punkt, den die meisten übersehen. Mehrere Anbieter teilen ihr Angebot in ein günstiges Basis-Abo und ein teures Premium-Abo auf. Der beworbene Einstiegspreis gilt dann für die abgespeckte Variante. Bei Tractive zum Beispiel sehen Nutzer des Basic-Abos nur den Positionsverlauf der letzten 24 Stunden. Der 365-Tage-Verlauf, die Familienfreigabe und der GPS-Datenexport sind dem Premium-Abo vorbehalten.
Wenn du also zwei Angebote vergleichst, vergleiche nicht die Einstiegspreise, sondern die Preise für den Funktionsumfang, den du tatsächlich haben willst.
3. Achte auf die Mindestlaufzeit. Manche Anbieter bieten die günstigen Konditionen nur bei Vorauszahlung für ein, zwei oder fünf Jahre an. Bei Tractive ist die monatliche Abrechnung laut eigener Angabe nur für Basic-Abos und nur in ausgewählten Ländern verfügbar. Frag dich, ob du dich wirklich für Jahre binden willst, bevor du das Produkt kennst.
4. Sendeintervall und Live-Modus. Wie oft aktualisiert der Tracker seine Position im Normalbetrieb, und wie schnell wird er im Notfall? Für einen Hund, der gelegentlich abhaut, macht das den Unterschied zwischen Suchen und Finden.
5. Realistische Akkulaufzeit. Herstellerangaben beziehen sich meistens auf den Ruhemodus. Konzepte mit WLAN-Erkennung sparen zu Hause deutlich Energie.
6. Gewicht und Schutzart. IP67 ist der sinnvolle Mindeststandard. Und bei kleinen Hunden zählt jedes Gramm.
7. Wer betreibt das Backend? Jeder GPS-Tracker braucht einen Server, der die Positionsdaten empfängt. Wer betreibt den, und wie transparent spricht der Anbieter darüber? Große Handelsketten steigen schneller aus einem Nebenprodukt aus, als man denkt. Genau das hast du ja gerade erlebt.
Der Kostenvergleich über 24 Monate
| Anbieter | Gerät | Abo (günstigste Variante) | Gesamt über 24 Monate |
|---|---|---|---|
| LocoGPS L2 | 49,00 € | 119,95 € für 2 Jahre, ca. 5,00 €/Monat | ca. 169 € |
| Tractive (Basic) | ca. 50 € | ab ca. 5 €/Monat bei 2-Jahres-Vorauszahlung | ca. 170 € |
| Tractive (Premium) | ca. 50 € | ca. 10 €/Monat | ca. 290 € |
| Weenect XT | ca. 50 € | ca. 6 €/Monat | ca. 194 € |
| PAJ PET Finder 4G Mini | ca. 49 € | ab ca. 2 €/Monat im Lite-Tarif | ca. 97 € |
Stand Juli 2026. Die Preise der Wettbewerber sind gerundete Richtwerte und können sich jederzeit ändern. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen beim jeweiligen Anbieter. Die günstigen Tarife von Tractive und PAJ haben einen reduzierten Funktionsumfang.
Ein Jahres- oder Zweijahresabo spart gegenüber monatlicher Zahlung typischerweise 30 bis 40 Prozent. Das gilt bei allen Anbietern.
Was uns bei LocoGPS anders macht
Wir sind kein Konzern, sondern ein kleines Unternehmen aus dem Münsterland, das genau ein Produkt macht: einen zuverlässigen GPS-Tracker für Hunde. Das ist bei uns kein Nebenprodukt, das man mal eben einstellt, wenn die Zahlen nicht passen.
Zwei Dinge sind uns dabei besonders wichtig, und beide haben direkt mit den Punkten 2 und 3 von oben zu tun.
Alle Funktionen sind in jedem Abo enthalten
Bei uns gibt es kein Basic und kein Premium. Egal welche Laufzeit du wählst, du bekommst immer den vollen Funktionsumfang:
| Funktion | LocoGPS, jedes Abo |
|---|---|
| Echtzeitortung und Live-Modus | enthalten |
| Unbegrenzte Geozonen mit Sofort-Benachrichtigung | enthalten |
| 365 Tage Routenverlauf | enthalten |
| Standort mit Familie teilen | enthalten |
| GPS-Datenexport | enthalten |
| Automatische Aktivitätserkennung | enthalten |
| Sound-Alarm zum Wiederfinden | enthalten |
| Weltweite Abdeckung, SIM und Datenverbindung | enthalten |
Die drei fett markierten Punkte sind genau die, die bei anderen Anbietern typischerweise im teuren Tarif landen. Du musst bei uns also nicht erst herausfinden, was im Kleingedruckten fehlt.
Du musst dich nicht binden
Unser Monatsabo kostet 6,95 Euro und ist monatlich kündbar. Keine Mindestlaufzeit, keine Vorauszahlung für Jahre im Voraus, kein Vertrag, aus dem du nicht mehr rauskommst.
Wenn du sparen willst, kannst du das gerne tun: Das Jahresabo kostet 69,95 Euro, das Zweijahresabo 119,95 Euro, was etwa 5,00 Euro im Monat entspricht. Aber du musst nicht. Der Unterschied ist, dass die lange Laufzeit bei uns eine Option ist und keine Bedingung dafür, ein vernünftiges Angebot zu bekommen.
Und die ersten 30 Tage sind sowieso kostenlos. Du kannst den Tracker also in Ruhe an deinem Hund ausprobieren, bevor du überhaupt etwas bezahlst.
Die Technik im Überblick
- Dreifach-Ortung über GPS, WiFi und Bluetooth, Genauigkeit unter 10 Metern
- 10 bis 15 Tage Akkulaufzeit bei Nutzung der WiFi-Energiesparzonen. Der Tracker erkennt dein WLAN, schaltet zu Hause in den Sparmodus und unterwegs automatisch wieder auf GPS
- Standort-Updates alle 30 bis 90 Sekunden bei Bewegung, im Live-Modus alle 3 Sekunden
- 32 Gramm leicht und IP67 wasserdicht
- 4G/LTE mit integrierter SIM-Karte, keine zusätzlichen Mobilfunkgebühren
- Der Tracker kostet einmalig 49,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer, magnetisches Ladekabel und zwei Silikonhalterungen sind dabei
Wir betreiben unser Backend selbst und wissen genau, was darauf läuft. Falls wir irgendwann doch einmal aufhören sollten, würden wir dir das mit derselben Vorlaufzeit und Fairness sagen, die du dir jetzt von jedem Anbieter wünschst.
Du willst dir das erstmal ansehen, ohne etwas zu bestellen? Lade dir die kostenlose LocoGPS App herunter und probier den Demo-Modus aus, ganz ohne Anmeldung.
Häufige Fragen zum Fressnapf Tracker Aus
Wann genau wird der Fressnapf Tracker abgeschaltet? Der Service endet am 31.12.2027. Der Verkauf der Geräte wurde bereits zum 31.12.2025 eingestellt.
Kann ich meine Laufzeit noch verlängern? Nein, Verlängerungen über die App sind nicht mehr möglich. Bereits aktive Laufzeiten laufen aber normal bis zum jeweiligen Ablaufdatum weiter.
Bekomme ich mein Geld zurück? Wenn deine Laufzeit über den 31.12.2027 hinausgeht, erstattet Fressnapf den nicht nutzbaren Anteil automatisch. Die Rückerstattungen erfolgen zwischen Mai und Juli 2026 über die ursprüngliche Zahlungsmethode.
Funktioniert meine App noch? Ja, bis zum Serviceende Ende 2027 kannst du die App wie gewohnt nutzen.
Kann ich den Fressnapf Tracker mit einem anderen Dienst weiterbenutzen? Nein. Das System ist geschlossen, die SIM-Karte ist fest an den Fressnapf Service gebunden.
Muss ich bei einem neuen Anbieter ein langes Abo abschließen? Nicht überall. Manche Anbieter knüpfen ihre günstigen Konditionen an eine Laufzeit von einem bis fünf Jahren. Bei LocoGPS bekommst du ein monatlich kündbares Abo für 6,95 Euro mit vollem Funktionsumfang, längere Laufzeiten sind möglich, aber freiwillig.
Was ist die beste Alternative zum Fressnapf Tracker? Das hängt davon ab, was dir wichtig ist. Achte vor allem darauf, ob wirklich alle Funktionen im Abo enthalten sind, ob du dich langfristig binden musst und wie hoch die Gesamtkosten über mehrere Jahre ausfallen. Der LocoGPS L2 kostet 49 Euro plus ein monatlich kündbares Abo ab 6,95 Euro, in dem sämtliche Funktionen enthalten sind.
Gibt es einen GPS-Tracker ganz ohne Abo? Nicht mit Echtzeit-Ortung. Jeder Tracker, der dir seinen Standort aufs Handy schickt, braucht eine Mobilfunkverbindung, und die verursacht laufende Kosten. Anbieter, die mit „ohne Abo“ werben, haben die Kosten meistens für einen festen Zeitraum in den Kaufpreis eingerechnet. Was danach passiert, hat der Fressnapf-Fall gut gezeigt.

